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FAIRNETZT

Das 360° Journal der FAIRNET #Messen #Events #Kongresse

Runde Sache

Was nicht passt, wird passend gemacht. Oder sollten wir lieber sagen: „Geht nicht, gibt’s nicht“? Ein Kongresszentrum mitten in der Ausstellung? Geht. Der perfekte Rückzugsort in einer vollen Messhalle? Es gibt ihn! Ein Messekonzept auf Reisen? Kommt sofort. Begleiten Sie uns durch ein paar spannende Raum-im-Raum-Konzepte.

Die Weltleitmesse OTWorld machte im Jahr 2016 von sich reden, als man das multifunktionale Kongresszentrum kurzerhand in die Industrieausstellung integrierte. Die guten Premierenerfahrungen wurden seitdem weiter verfeinert: 2018 gab es sieben komplett ausgestattete Säle, ein Kongressbüro, Hospitality Suiten und eine moderne e-Poster-Ausstellung auf insgesamt 10.000 Quadratmetern. All das ins passende Licht getaucht und innerhalb der Industrieausstellung nicht zu übersehen.
Die kurzen Wege dieser neuen Nachbarschaft ermöglichten ein neues Zusammenspiel von Fachprogramm und Ausstellung. Sichtbares Resultat: die lebhafte Bewegung der Kongressbesucher, Aussteller und Referenten zwischen Vorträgen, Postern und Messeständen – ähnlich einem belebten Marktplatz, auf dem munter Neuigkeiten ausgetauscht werden. Für 2020 sind schon neue Ideen notiert.

Stille. Mitten in der Messehalle. Um mit Kunden und Experten intensiv über Prototypen und neue Ideen zu diskutieren, lud Reifenhäuser bei der K 2016 in einen schallisolierten „RethinkTank“ ein. Integriert in den Messestand bot der Raum optisch wie akustisch perfekte Abgeschiedenheit, um ohne Ablenkung ins Gespräch zu kommen. Die Weltraum-Anmutung belügelte die Vorstellung von künftigen Innovationen, ehe es wieder zurück zu den Neuerungen der Gegenwart ging.

„Willkommen im grünen Glaswürfel“ hieß es bei der EuroShop 2016 und wir selbst hatten eingeladen. Scheinbar schwebend war der Würfel in zwei sechs Meter hohe Wände eingelassen und wurde Teil einer bewegten Unterwasserwelt. Von außen ein echter Hingucker, eröffnete das grüne Herz unseres Messeauftritts im Inneren seine ganz eigene Welt. Die beiden großen Glasfronten ermöglichten einen außergewöhnlichen Blick ins Messegeschehen, während man doch losgelöst davon ins Gespräch kam. Und warum ausgerechnet ein grüner Würfel? Weil genau der das Erscheinungsbild der FAIRNET prägt und in einer tragbaren Variante unsere Teams zu ihren zahlreichen Auträgen begleitet – durch ganz Deutschland und rund um den Globus.

Was in der Kaffeekultur längst dazugehört, erobert die Veranstaltungsbranche. Das Motto lautet: „To go, bitte!“ Die therapie Leipzig ist Deutschlands größte Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention und eine beliebte Adresse für Fort- und Weiterbildung. Klingt gut – deshalb gibt es das Erfolgskonzept jetzt auch to go. So wurde die therapie on tour im vergangenen Jahr erstmals nach Bochum gebracht und machte Station im RuhrCongress – im Gepäck nicht nur mehr als 70 Aussteller samt Fachprogramm, sondern auch das eingespielte Team aus Leipzig. Nach gelungener Premiere geht die Reise im Herbst 2019 wieder nach Nordrhein-Westfalen und die erste therapie Hamburg ist auch schon gebucht.

Nicht mit bloßem Auge sichtbar sind die Prozesse, um die es im Herbst in Düsseldorf ging, als 6.000 Nuklearmediziner zum Treffen der European Association of Nuclear Medicine kamen. Nicht weniger als 40.000 Quadratmeter Veranstaltungsfläche – das gesamte Düsseldorfer Kongresszentrum und zwei Messehallen dazu – nahm das Event ein. Mittels modularem Raumkonzept wurde eine Halle in Meetingräume und acht Plenarsäle gegliedert, der größte davon für fast 3.000 Zuhörer, der kleinste für 20.

Ganze Stadien wurden schon für Fußball-Weltmeisterschaften neu gebaut. Ein ganzes Messegelände wurde für die Roboter-Weltmeisterschaft zur Wettkampfarena. Auf 80.000 Quadratmetern Hallenboden entstanden für den RoboCup im Sommer 2016 mehr als 70 Spielfelder, jedes bis ins kleinste Detail nach den internationalen Standards und Regularien angelegt. Drei Zentimeter und keinen Millimeter höher war der Kunstrasen, auf dem autonome Roboter um den Titel kickten. An anderer Stelle ging es für die künstlich Intelligenten durch simulierte Katastrophengebiete auf die Suche nach Überlebenden oder – eins, zwo, drei, vier – zum Tanz.

Bildnachweise
Lutz Zimmermann, Kai Abresch, Gunnar Mitzner, Uwe Frauendorf, Tom Schulze, FAIRNET